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Willkommen

Hier geht es um den Umgang mit Lymphomen, Chemotherapie und Spaß am Leben

Ich habe im Januar 2010 die Diagnose “follikuläres, niedrig malignes Non Hodgkin Lymphom der Stufe 4s” (vulgo: “Lymphdrüsenkrebs”) erhalten. Daraufhin habe ich mich intensiv mit meiner Krankheit auseinandergesetzt. Nach Durchlaufen einer R-Benda Chemotherapie und anschließender zweijähriger Erhaltungstherapie mit Mabthera© (Rituximab) hieß mein Gesundheitszustand bis 2018: volle Remission. Das bedeutet, das akute Lymphom wurde erfolgreich zurückgedrängt und war bis dahin nicht mehr aktiv. Im Juni 2018 trat ein Rezidiv auf. Das Lymphom war wieder da.

Hier möchte ich meine Erfahrungen und Gedanken mit allen teilen, die daran Interesse haben. Dies können andere Betroffene sein, deren Angehörige/Freunde oder Menschen, die beruflich mit Krebspatienten zu tun haben.

Ich habe auch einige Informationen gesammelt, die insbesondere Menschen mit einer “frischen” Diagnose helfen können, sich zu orientieren. Diese Hinweise fasse ich zusammen unter der Kategorie “Tipps”.

Stand Dezember 2017

Die Krankheit ist immer noch erfolgreich zurückgedrängt. Ich fühle mich überhaupt nicht “krank”, habe immer noch volle Remission.

Ursprünglich war diese Seite als Blog angelegt, um meinen Weg von der Diagnose zur Therapie und darüber hinaus zu beschreiben; nun ist das alles schon so lange her. Ich habe mich entschlossen, die Inhalte online zu belassen für alle, die es interessiert. Ich werde hier ein wenig aufräumen (“putzen”…) und gelegentlich einen Artikel ergänzen, wenn es etwas zu berichten gibt.

Übrigens gehe ich weiterhin zu meiner lieb gewonnenen Selbsthilfegruppe und meine Ig-Werte (Blutwerte des Immunsystems)  sind noch immer im Keller, so dass ich immer infektionsgefährdet bin. So ganz vorbei ist das Thema “Lymphom” also nicht, aber ich fühle mich fit und bin aktiv.

Juni 2018

Rezidiv. Das Lymphom hat wieder einen Weg gefunden, sich in meinem Körper breit zu machen. Bis November 2018 erfolgt eine neue Chemotherapie mit anschließender Erhaltungstherapie über weitere zwei Jahre.

Januar 2019

Wieder volle Remission nach der Chemo, die bis November 2018 dauerte. Überraschenderweise habe ich die Chemo zunächst etwas besser vertragen als vor acht Jahren, beispielsweise hatte ich keine so heftige “Cortisonbirne” nach der Chemo. Ich kam nach den Infusionen schneller aus dem Bett. Dafür sind  einige Nach- und Nebenwirkungen heftiger wie zB Polyneuropathien in der Hand, Magenprobleme nach Tabletteneinnahme, massive Konzentrationsstörungen, Kraftlosigkeit und anderes. In der Reha hoffe ich, diese Probleme anzugehen und die 3 Wochen in der Ratzeburger Klinik machen mir Mut.

Ihr seid eingeladen, mir Eure Gedanken und Anmerkungen zu schreiben. Auch Fragen sind erwünscht. Ich habe daher für Euch ein Kontaktformular erstellt.

Übrigens: Da es sich hier um meinen Blog handelt, erlaube ich mir, die Regeln aufzustellen: hier wird sich geduzt 🙂

Herzliche Grüße  Susanne Golnick Foto: Jan Allain
Susanne