Bericht vom Patientenkongress in Kassel vom 27.1.2018

Bericht vom Patientenkongress in Kassel vom 27.1.2018

Ende Januar 2018 fand in Kassel ein Patientenkongress der Deutschen Krebshilfe statt. Es ging um Aktuelles aus der Krebsmedizin. Die große Anzahl der BesucherInnen dieser kostenfreien Veranstaltung ist erfreulich für die Veranstalter, brachte das Catering des Hotels ein bisschen aus dem Takt und bot die Möglichkeit, vorhandenes Wissen aufzufrischen.

Zahlreiche Initiativen vertreten

An zahlreichen Informationsständen informierte die örtliche Lymphom -Selbsthilfegruppe über ihre Arbeit, die Krebshilfe war vertreten, außerdem die Stiftung Deutsche Leukämie- und Lymphomhilfe, der Krebsinformationsdienst, das deutsche Krebsforschungszentrum, das Kompetenznetz maligne Lymphome, die Krebsgesellschaft NRW sowie verschiedene regionale Initiativen, die sich mit speziellen Formen von Krebs oder Begleiterscheinungen hiervon beschäftigen. Der Schwerpunkt lag auf Selbsthilfe und Leben mit einer schweren Krankheit. Mit anderen Worten: die Möglichkeiten, sich zu informieren, waren vielfältig; die Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot dankbar an.

Vortrag beim Patientenkongress in Kassel vom Januar 2018 Foto: Susanne Golnick

Aktuelle Behandlungsmethoden in der Krebstherapie

Der zentrale Vortrag von Professor Dr. Martin Wolf, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie/Kassel trug den Titel „neue Behandlungsmethoden in der Onkologie“. Professor Wolf gab darin einen sehr gut verständlichen Überblick über die aktuellen Behandlungsmethoden in der Krebstherapie.

Der Vortrag über Psycho-Onkologie enthielt nichts wesentlich Neues für diejenigen, die schon länger „dabei“ sind und vermochte auch nicht so recht zu begeistern.

Melanie Mertens,  ebenfalls von der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie in Kassel, hingegen bot in ihrem praxisnahen Vortrag „Indoente Non-Hodgkin-Lymphome erkennen und behandeln“ einen guten Überblick und ließ Raum für eine anschließende Diskussion, in welcher verschiedene Einzelfragen ebenfalls verständlich und freundlich beantwortet wurden.

Es bleibt hier noch, den Veranstaltern, den Vortragenden und allen Freiwilligen für die die Ausrichtung und Durchführung des Kongresses zu danken. Die Gelegenheit, sich zwanglos zu informieren und auszutauschen ist ein wichtiger Baustein für ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient – und auch zwischen Ärztinnen und Patientinnen.