Antikörper-Kunde: Immunglobuline

Antikörper-Kunde: Immunglobuline

Immunglobuline (Ig) haben nichts mit den kleinen weißen Zuckerkügelchen aus der Homöopathie zu tun, mit den Globulis. Immunglobuline sind vielmehr die Antikörper im Blutsystem des Menschen. Sie werden aus Eiweißen gebildet. Es gibt mehrere Untergruppen: IgA, IgM, IgD, IgE.

Unsere weißen Blutkörperchen stellen diese Moleküle selber her. Dann heißen sie Antikörper. Sie werden in das Blut und andere Körperflüssigkeiten – z.B. in die Lymphe – abgegeben und dienen dort der Abwehr von Infektionen. Ein Antikörper passt immer genau auf einen bestimmten Erreger. Ein Antikörper gegen Grippeviren richtet sich also immer gegen einen Grippe-Virus.

Ist das tatsächlich einmal der Fall, trifft ein Antikörper also auf einen Erreger, wird die Produktion des passenden Antikörpers sofort angekurbelt. So schwimmen Millionen von Antikörpern in unserem Blutsystem herum, ständig bereit, sich explosionsartig zu vermehren, um Eindringlinge abzuwehren.

Wer es mit einer Lymphomerkrankung zu tun hat, wird (meist) irgendwann behandelt und hat ständig mit Blutuntersuchungen und Blutwerten zu tun. Hier kommen auch die Ig-Werte vor, die meist stark vermindert sind. Das bedeutet, dass die körpereigene Immunabwehr nur noch sehr schwach arbeitet.

Um dies alles besser zu verstehen, habe ich einen Artikel über Ig-Werte von der österreichischen Webseite med4you herausgesucht, den ich interessierten Leserinnen und Lesern empfehlen kann, weil er gut verständlich geschrieben ist. Univ.Prof.Dr.med. Wolfgang Hübl hat sich die Mühe gemacht, uns all dies zu erklären. Lesen Sie den Artikel hier.