Rehaklinik

Ausblick

Reha und vielleicht Erhaltungstherapie

Ist es wirklich schon so weit? Es kommt mir manchmal vor, als hätte ich erst gestern die Diagnose erhalten. Und jetzt befinde ich mich bereits im Endspurt der Chemo – wenn es dann die letzte sein sollte.

Reha beantragt

Ich habe eine onkologische Reha beantragt und hoffe, dass ich in einem Monat an der Nordsee weile. Meine Krankenkasse muss an dieser Stelle ausgiebig gelobt werden, denn von dort hat man mir am Telefon viele Tipps gegeben. Ich dachte, meine Ärztin hätte schon den Kurantrag auf den Weg gebracht, bei der Krankenkasse und bei der Rentenversicherung Bund lag aber noch nichts vor. Am Tag nach dem Telefonat mit meiner BKK hatte ich dann – unaufgefordert – alle benötigten Formulare im Briefkasten. Sie waren schon mit allen möglichen Angaben ausgefüllt, der Krankenkassenteil des Antrages war fix und fertig erstellt, gestempelt und mit Anlagen versehen. Ich brauchte nur meinen Teil zu ergänzen und alles bei meiner Ärztin in den Briefkasten werfen, auf das man dort den Rest ergänzt. So hat mich der Antrag bisher sehr wenig Arbeit gekostet und die Profis haben dafür gesorgt, dass alles komplett ist. Wirklich ein super Service! Dankeschön!

Ausblick

Meine Ärztin hatte mir schon in Aussicht gestellt, im Anschluss an die Chemo eine Erhaltungstherapie zu machen. Das wären dann acht Antikörper „Mini-Chemos“ in zwei Jahren. Wir werden das sicherlich nach der CT noch genauer besprechen. Für mich klingt das durchaus verlockend. Ich verstehe das so, dass dieser ‚Nachtisch‘ sicherstellen soll, dass einerseits die Zellen, die noch von der Chemo übrig sind, bekämpft werden und andererseits deren ‚Nachwuchs‘ sofort eingedämmt wird. Ich möchte das, was jetzt schon zum größten Teil hinter mir liegt, nicht noch einmal durchmachen und daher bin ich sehr geneigt, meine Krankheit so gründlich wie nur möglich anzugehen.

Die Chemotherapie ist ein Generalangriff auf den Körper und natürlich bleibt das nicht ohne Folgen. Ich werde sicherlich weiter berichten.