Nebenwirkungen der Chemo

Nebenwirkungen der Chemo

Wenn ich meine Notizen durchsehe, komme ich auf folgende Nebenwirkungen:

  • In der ersten Woche nach der Chemo war ich sehr, sehr schlapp und habe sehr viel geschlafen, dann ging es langsam bergauf
  • Zwischendurch hatte ich zwei Tage Schüttelfrost. Bin dann mit Wärmflasche unter die ganz dicke Winterbettdecke geschlüpft und habe viel geschlafen.
  • Mir war drei Mal etwas übel, hiergegen habe ich Tropfen genommen und damit wars dann gut
  • Etwas unangenehm sind die trockenen Schleimhäute, das geht auch auf die Stimme und der Hals scheint zu brennen. Nach ca. 10 Tagen normalisierte sich das langsam. Habe viel Tee getrunken und wenig gesprochen.
  • Der rote Cortisonschädel hat sich nach einer guten Woche wieder beruhigt und ich hatte wieder eine normale Gesichtsfarbe.

  • In den letzten Tagen habe ich zunehmend Probleme mit Schmerzen in der Schulter und vom Rücken her bis zur Brust. Komme morgens nicht ohne heftige Schmerzen aus dem Bett. Die Rückfrage bei der behandelnden Onkologin ergab, dass ich Diclofenac nehmen darf. Eine 75 mg-Tablette hilft fast sofort für den ganzen Rest des Tages. Habe diese Schmerzen bis jetzt zwei Mal jeweils zwei Tage lang gehabt. Mal sehen, wie es diesbezüglich weitergeht.
  • An meinen Beinen fehlen seit heute eindeutig Haare. Eigentlich passt mir das ganz gut, denn normalerweise entferne ich diese Haare sowieso. Aber: Geht jetzt der Haarausfall los?  Ich werde weiter berichten.

Jetzt, gegen Ende der Ruhepause und vor der nächsten Chemo, bin ich wieder recht aktiv und halte schon den einen oder anderen Tag ganz durch – oder allenfalls mit einem kurzen Nickerchen zwischendurch. Am 23. und 24. Februar geht’s weiter mit dem zweiten Zyklus.